Wandern mit kleinen Hunden: Mini-Terriermix Kira

Günter Huber ist seit einem Jahr mit seinem "Superzwerg" Kira in den Bergen unterwegs. Was er mit der ausdauernden Bereicherung seiner Wanderungen schon erlebt hat, erzählt er im Interview ...

Wie heißt dein Hund, welche Rasse hat er, wie groß und wie alt ist er?

Mein Hund heißt Kira, laut den Angaben des Tierheims müsste sie jetzt 12 Jahre sein, denke aber, daß sie deutlich jünger ist. Geschätzt 8 Jahre. Kira ist ein Pekinesen-Terriermix und ist sehr klein. Sie wiegt jetzt ca. 6 kg.

Wie oft gehst du mit deinem Hund wandern und wie weit?

Da ich sie erst ein Jahr habe kann ich da noch nicht so viel berichten. Wir waren bis dato vier Mal - die Strecken variierten zwischen fünf Stunden bis zu acht Stunden. Sie ist trotz ihrer geringen Grösse extrem ausdauernd. Ich plane mit ihr auch Gipfelübernachtungen unter freiem Himmel in diesem Jahr.

alle Fotos: © Günter Huber

Vor welche Herausforderungen/Probleme stellt dich die Besonderheit deines Vierbeiners beim Wandern?

Da sie je extrem klein ist, muss ich sie schon mal über die ein oder andere Wurzel, Steilheit etc. heben und gelegentlich auch mal ein Stück tragen. Aufgrund der Grösse ist dies aber kein Problem.

Inwieweit schränkt dich dein Vierbeiner beim Wandern ein? Wo sind eure Grenzen?

Die Grenzen habe ich noch nicht ausgelotet. Ich bin aber selbst kein so extremer Wanderer, so dass ich denke, dass wir die geplanten Wanderungen auch mühelos meistern können und werden. Eine Einschränkung kann ich bei dem, was wir machten und planen werden, nicht erkennen. Ich empfinde Kira eher als Bereicherung.

Welche Lösungen hast du dir für die Besonderheit deines Hundes überlegt?

Da sie ja sehr klein ist, kann/könnte ich sie auch mal temporär in den Rucksack stecken, wenn sie nicht mehr weiter gehen könnte. Ist aber noch nicht passiert.

Wie reagieren andere Wanderer oder auch Hüttenwirte?

Die Reaktionen waren bis dato alles äußerst positiv und wir haben auch schon viele Hunde auf den Gipfeln getroffen. Super tolle Stimmung und wahnsinnige Akzeptanz.

Welche Tipps könntest du Wanderanfängern mit den gleichen Hunden geben?

Einfach mitnehmen, den Hunden einfach was zutrauen, denn sie können weit mehr als es aussieht. Wenn mein Superzwerg dies schon bewältigt, sollte es für Hunden mit längeren Beinen überhaupt kein Problem sein.

Welches Erlebnis in Zusammenhang mit deinem Hund beim Wandern ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Wir waren letztes Jahr im Lechtal wandern und da wurde uns unaufgefordert Wasser für den Hund gereicht. Nicht nur auf den Almen, sondern auch in den Gasthäusern im Tal. Der Hund war auch in der Pension mit auf dem Zimmer. Man kommt mit den Menschen noch schneller in Kontakt, aber das passiert ja mit Bergfreunden eh schneller.

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Kommentare: 1
  • #1

    Christiane (Montag, 03 Juli 2017 10:05)

    Ich empfinde das Wandern mit Hund auch als Bereicherung und kann es mir ohne Hund gar nicht mehr vorstellen. Wenn ich alleine mit den Hunden unterwegs bin, nehme ich die Natur viel intensiver war und der Weg ist das Ziel, das Ziel an für sich ist mir unwichtig.